Bali - auf eigene Faust

Indonesien Bali Reisterrassen

Tag 1

ES IST DER 15.04.17, 7:30 UHR, DER WECKER KLINGELT....

Ich stehe auf und checke nochmals die Sachen für die 3-wöchige Reise nach Indonesien. Noch ein letztes Mal beisse ich in eine Scheibe frisches Brot mit Käse, bevor es die nächsten 3 Wochen nur noch Reis, Omelette und Früchte zum Frühstück geben wird. 8:26 Uhr steige ich dann endlich in die Tram Richtung Flughafen ein und ärgere mich, dass ich die Tickets nicht doch ausgedruckt habe. Denn schon ist es passiert, ich wurde abgelenkt und hatte noch 100 andere Fragen im Kopf, die ich zwar beim einchecken losgeworden bin, aber ich hab mein Handy mit ins Reisegepäck abgegeben - also "Tschüss" Handy, wir sehen uns auf Bali; oder auch nicht!

So platzierte ich meinen Hintern in einen der Sitze des neuen Airbus 380 von Singapore Airlines und ab ging es in die Lüfte. Zu meinem Glück buchte ich einen Nachtflug, so konnte ich wenigstens schlafen. Allerdings muss ich sagen, auch wenn alle geschwärmt haben von diesem Airbus - viel mehr Platz hatte ich auch nicht. Das Essen war schlechter und die Filmauswahl, naja, die war auch eher so mittelmässig. Allerdings ist es echt super ruhig im Flieger und das Personal freundlich, wenigstens etwas.

Morgens 7:00 Uhr - also fast 24 Stunden später - komme ich endlich auf Bali an und dann wartete ich auf mein Gepäck, checkte natürlich zuerst meine Tasche nach meinem Handy. Das war dann leider weg (wie ich schon vermutet hatte). Natürlich machte ich eine Meldung am Service, aber ich wusste zu diesem Zeitpunkt schon, dass das völlig sinnlos war.

Da ich einen Blog mit Informationen über die Insel verfolgte und mich bereits für den Urlaub gut vorbereitet hatte, wusste ich, dass ich die blauen Taxen (Blue Bird) nehmen muss. Auf zum Resort, welches ich bereits im Voraus gebucht hatte. Dort angekommen wusste keiner von meiner Buchung und der Verantwortliche war nicht da. Die angestellten erzählten mir, er habe noch einen Freund um die Ecke, dessen Hotel wäre noch frei und dort könne ich schlafen, für den selben Preis, wie bereits gebucht. Ich war ziemlich kaputt und wollte nicht lange diskutieren, also stieg ich in das Auto und lies mich in das neue Hotel fahren. Das Resort erwies sich als gar nicht mal so übel und ich war froh hier zu sein, denn ausser mir und noch ein Pärchen als Gast, gab es keine weiteren Gäste. Für diesen Tag war es erst einmal genug Anstrengung und ich entspannte mich am Pool.

Tag 2

Der erste Morgen endete bereits um 4 Uhr Morgens, denn ich hatte einen Ausflug geplant. Es ging zu den Reisterrassen nach Ubud. Also buchte ich mir einen privaten Fahrer (so wird das hier in Indonesien gemacht, wenn man sich keinen Roller mieten möchte), der brachte mich nach 1.5 Stunden Fahrt durch Bali sicher an. Doch es war erst 5:30 Uhr, dunkel und was ich echt nicht gedacht hätte, es war super kalt. Ich trug nur eine kurze Hose und ein kurzes Shirt, zudem meine Schlappen ohne Socken. Der Weg zu den Reisterrassen war dunkel, glitschig und glatt - das hatte ich irgendwie nicht so bedacht. Mein Tipp also: Sneakers und Socken anziehen. Wenn es dunkel ist, sogar noch eine lange Hose und eine Jacke einstecken. Ich war sicher 1.5 Stunden in den Feldern unterwegs und es war einfach atemberaubend.

In Ubud gab es dann noch ein kleines Frühstück, bevor ich mich aufmachte zum Monkey Forest. Von den Affen dort hab ich nicht so viele positive Geschichten gehört, habe mich aber trotzdem getraut. Sie waren echt nett mit mir und es war wirklich interessant ihnen zuzuschauen. Eine Stunde später sass ich schon wieder beim Fahrer im Auto auf dem Weg nach Hause, um mich wieder am Pool zu entspannen und die weitere Route zu planen. Ich entschied mich für eine Weiterfahrt nach Lombok mit dem Speedboat und buchte mir ein sehr abgelegenes Bungalow im Süden von Lombok. Der Manager organisierte mir einen Vermittler für die Überfahrt und den Transport zum Pier.