Villa Kalisat - ein Paradies in Ubud

Indonesien (30 von 33).jpg

Auf die Villa Kalisat* in Bali wurde ich bereits in Zürich auffällig, als ich auf einem Reiseblog darüber stoss. Ich buchte mir sofort einen Aufenthalt für 2 Nächte, weil ich mir am Ende meiner 3-wöchigen Reise noch etwas richtig Gutes gönnen wollte. Es stellte sich raus - es war die absolut richtige Entscheidung hierher zu kommen!

Die Reise von Lombok nach Bali war recht gemütlich auf dem Speedboat, Wellengang war fast keiner zu vernehmen und ich lies mir auch gern wieder 1.5 Stunden den Wind um die Ohren blasen und die Sonne ins Gesicht scheinen. Am Pier angekommen, kannst du dir bei den Verkäufern Erfrischungen, kaltes Bier, Obst oder eine Sonnenbrille kaufen.

In meinem Ticket war bereits eine Fahrt vom Pier nach Ubud inklusive, so suchte ich mir entsprechend meinen Fahrer. Angekommen am Bus lud der richtige Fahrer mich ein und fuhren ca. 1.5 Stunden quer durchs Land. Das Ende war in Ubud. Ein Taxifahrer brachte mich mit dem treibenden Verkehr auf Bali, nach etwa 20 Minuten, zu diesem liebevollen Fleckchen Erde.

Völlig ausgehungert und halb verdurstet, bestellte ich mir nach etwa 12 Stunden ohne Mahlzeit, ein Cordon Bleu mit diversem Gemüse und Kartoffelstock und gönnte mir einen der leckeren Shakes, die mit den hauseigenen Früchten gezaubert werden. Fast eingeschlafen, bekam ich mein Abendbrot etwa 2 Stunden später. Die Inhaberin erklärte, dass sie sehr oft Stromausfall haben und sie deswegen alles sehr frisch zubereiten und gab bereits den Hinweis, wenn ich etwas essen möchte, solle ich es bereits 1-2 Stunden früher bestellen. Zum Nachtisch gab es dann noch einen Chocolatecake mit Erdbeer Sorbet - wenn mich jemand überzeugen will, dann am besten mit tollem Essen.

Bereits um 21 Uhr war ich völlig kaputt von der Überfahrt, dem wenigem Essen und Trinken und diesem ausgezeichnetem Abendbrot; also legte ich mich ins Bett und schlief direkt ein.

Meine morgendliche Runde im Pool mit den Affen

Am nächsten Morgen war ich natürlich schon um 7 Uhr wach und die Sonne kam bereits so langsam heraus und kämpfte sich auch bald hinter dem Berg hervor. Ich beschloss also in den Pool, der direkt vor meinem Eingang war, zu gehen. Dort konnte ich die wilden Affen in den Bäumen beobachten, wie sie spielten und assen. Doch Affen mögen es überhaupt nicht wenn man ihnen direkt in die Augen schaut und so musste ich feststellen - mit Affen legst du dich besser nicht an! Der Älteste sah mich und rüttelte wie wild an dem Ast auf dem er sass und gab wilde Geräusche von sich. Ich drehte mich direkt im Pool wieder um und nach wenigen Sekunden konnte ich die Affen weiter beobachten.

Nach meiner morgendlichen Runde im Pool hatte ich dann so richtig Lust auf das tolle Frühstück. Habe ich schon erwähnt, dass ich Essen einfach liebe? :)

Als erstes gab es Chiapuddingbowl mit Drachenfrucht, Passionsfrucht, Mango, Ananas und Mangosteen. Kennst du denn Mangosteen? Ich habe es dort das erste Mal gegessen und es ist uuuunglaublich lecker! Danach wurde ich verwöhnt mit einem Omelett, frisch gebackenem Brot und Brötchen, zudem hausgemachte Marmelade aus Passionsfrucht und Maracuja.

Es gibt nichts schöneres als dort zu sein - direkt an dem Fluss, das Rauschen in den Ohren und dieses wahnsinnig leckere Frühstück vor sich stehen zu haben!

Indonesien (33 von 33).jpg

Da ich schon immer mal das Meditieren ausprobieren wollte, buchte ich mir eine Stunde am Fluss im hauseigenen Meditations-Häuschen. Um 11 Uhr ging es 165 Stufen nach unten. Die Treppenstufen waren eine Herausforderung für Knie und Beine. Alle Stufen waren unterschiedlicher Grösse und so musste ich mal einen kleineren oder einen grösseren Schritt machen.

Ich lernte zwei verschiedene Arten der Meditation kennen und habe noch nie so einen glücklichen Menschen kennengelernt wie ihn. Er strahlte und lachte nach allen 2 Wörtern die er gesagt hat, das es einen am Anfang ein wenig seltsam vorkam. Die Session dauerte etwa eine Stunde und merkte danach eine innerliche Zufriedenheit und Ruhe in mir.

Der letzte Tag

Am 05.05. hiess es dann nach 3 Wochen Entspannung, Ruhe und Abenteuer, meinen Rucksack für zu Hause zu packen.

Doch bevor ich wieder zum Flughafen musste, gönnte ich mir noch ein ausgiebiges Frühstück mit frischem, hauseigenen Kaffee, einem selbst aufgebrühten Tee mit Basilikum, Lemongras und Ingwer. Zuerst gab es einen Homemade Banana Pancake mit Honig, gefolgt vom noch warmen selbstgemachten Brot und Brötchen inklusive selbstgemachter Marmelade.

Dann nahm ich Abschied von diesem tollen Resort, diesen so herzlichen Menschen und dem Stück Frieden auf Erden.